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Unternehmensbeitrag

Besser hören kann man lernen

Von Dr. med. Marc Unkelbach, KOJ Institut · 2017

Hör- und messbare Erfolge: Audiotherapeut Andreas Koj erklärt einem Patienten das Gehörtraining mit dem e-Learning-Programm.

Fast zwei Millionen Schweizer hören schlecht. Eine Gehör­therapie kann ihnen helfen. Das Verfahren wurde vom KOJ-Institut in der Schweiz entwickelt und schon über 3'000 Mal erfolgreich angewendet. Jetzt feiert das KOJ-Institut Jubiläum und die Eröffnung neuer Institute.

Über das Institut

Das erste KOJ-Institut wurde 2013 in Zürich gegründet und im Frühjahr 2014 eröffnet. Schon 2015 wurde es um ein zweites Institut in Zug ergänzt. Nach über 3’000 erfolgreichen Anwendungen haben jetzt in Winterthur und Luzern zwei weitere KOJ-Institute für Gehörtherapie eröffnet. 

Das Team um den Entwickler und Gründer Andreas Koj ist interdisziplinär und besteht sowohl aus hoch spezialisierten Akustikern und Ingenieuren, als auch aus erfahrenen Doktoren und Biologen. In der Zusammenarbeit der verschiedenen Kompetenzen sieht der Akustiker und Audiotherapeut Andreas Koj die Stärke für die Patienten, die mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen und Wünschen zu ihm kommen. 

«Unser Ziel ist es, unseren Patienten bestmöglich zu helfen und das gelingt uns durch die einzigartige Kombination der verschiedenen technischen und therapeutischen Möglichkeiten. Ich möchte alle Interessierten und Betroffenen dazu einladen, sich bei uns umfassend und unverbindlich zu informieren. Wir freuen uns auf Sie.» 

Jetzt feiern Andreas Koj und sein Team dreijähriges Jubiläum und die Eröffnung der neuen Institute. Dazu werden sogar kostenfreie Thera­pieplätze vergeben. Melden Sie sich dazu beim KOJ-Institut in Ihrer Nähe an.

Unverbindliche Anmeldung unter:
E: info@koj-training.ch oder
T: +41 (0)44 350 43 43

Kontaktadressen

Walchestrasse 17 · 8006 Zürich
T: +41 (0)44 350 43 43
E: zuerich@koj-training.ch

Bahnhofplatz 8 · 8400 Winterthur
T: +41 (0)52 212 28 30
E: winterthur@koj-training.ch

Metallstrasse 2 · 6300 Zug
T: +41 (0)41 711 59 59
E: zug@kSpeichernoj-training.ch

Hirschengraben 11 · 6003 Luzern
T: +41 (0)41 220 23 51
E: luzern@koj-training.ch

www.koj-training.ch

Für Menschen mit Hörgeräten sind gesellschaftliche Ereignisse mit vielen Personen eine Belastung. So geht ihnen ein Stück Lebensqualität verloren. Viele sind frustriert darüber, dass die Investition in eine Hörgeräte-Versorgung nicht den gewünschten Erfolg brachte. Dabei sind Hörgeräte technische Wunderwerke auf kleinstem Raum und heutzutage auch sehr diskret zu tragen. Doch das Tragen der Geräte allein hilft nicht, das Gehirn muss lernen, die neu gewonnene akus­tische Vielfalt zu verarbeiten.

Hören und Verstehen

Wer schlecht sieht, setzt seine Brille auf. Und im Allgemeinen stellt sich der Erfolg sofort ein: Was vorher verschwommen war, ist wieder klar erkennbar. Es könnte also ganz einfach sein: Wer schlecht hört, schaltet sein Hörgerät ein – und schon sind alle Hörprobleme beseitigt. Doch Betroffene machen leider oft eine ganz andere Erfahrung: Trotz der technischen Unterstützung durch das Hörgerät ist das Verstehen in akustisch anspruchsvollen Situationen, beispielsweise in geselliger Runde oder bei einer geschäftlichen Sitzung, sehr anstrengend oder sogar unmöglich. Denn Hören und Verstehen sind nicht dasselbe. Im KOJ-Institut spricht man deshalb auch vom «Hörverstehen». Zwar macht das Hörgerät akustische Signale wieder besser hörbar, doch das wesentliche Hörverstehen erfolgt im Gehirn: Es unterscheidet die wichtigen von den unwichtigen akustischen Informationen und filtert alles Unwichtige aus. Ohrenarzt Dr. med. Unkelbach verweist auf internationale Studien die belegen, dass bei Schwerhörigkeit das Gehirn verlernt hat, das Gehörte zu verarbeiten und zu verstehen. Einfach gesagt: Das schlechte Hören findet nicht nur im Ohr statt, sondern auch im Gehirn.

Wieso verlernt das Gehirn das Hörverstehen?

Viele Betroffene nutzen erst ein Hörgerät, wenn die Hörminderung schon längere Zeit besteht. Häufig schleicht sich die Schwerhörigkeit auch langsam ein, sodass sie zunächst nicht bemerkt wird. Doch während dieser Zeit verkümmert schon die Fähigkeit zum Hörverstehen. Das Hirn reagiert hier wie ein Muskel, der nicht trainiert wird. Erhält der Betroffene dann ein Hörgerät, hilft es ihm nicht ausreichend. Dr. med. Unkelbach: «Trotz modernster Technik bleibt der Gewinn an wirklichem Verstehen gerade in geselligen Situationen wie in einem Restaurant oft gering. Der Betroffene hört zwar viel mehr, aber versteht es nicht.»

 

Innovativ und wirkungsvoll: Die Kombination aus Training für das Gehirn und Technik für die Ohren.

Neu verstehen lernen mit einer Gehörtherapie

Die Erkenntnisse über das Hörverstehen hat sich das KOJ-Institut zunutze gemacht und eine Gehörtherapie entwickelt. «Wenn man sich den Arm bricht und lange einen Gips trägt, ist ein anschliessendes Training und eine Reha zum Wiederaufbau der Muskulatur Selbstverständlichkeit. Unser Gehirn reagiert bei einer Hörminderung ähnlich einer ungebrauchten Muskulatur. Deswegen helfen wir Betroffenen, ihr Gehör zu trainieren und dessen Leistungsfähigkeit zu stärken.» Mit der Gehörtherapie wird die Hörverarbeitung im Gehirn gezielt trainiert und reaktiviert. Es ist ganz leicht: Lerncomputer anstellen, zuhören, antworten. 30 Minuten am Tag, rund einen Monat lang. Erfahrungen mit Computern sind dabei nicht nötig, das Trainingsprogramm passt sich an und erklärt sich ganz einfach von selbst. Dipl.-Ing. Jan-Partric Schmid erläutert das Verfahren: «Wir stellen in verschiedenen Übungen schwierige Hörsituationen nach – beispielsweise eine turbulente Gesprächsrunde, hohen Umgebungslärm, undeutliche Aussprache – und ermöglichen so, das Hörverstehen zu trainieren.» Der Mensch lernt ein Leben lang – und so wie er das Hörverstehen verlernt hat, so kann er es auch wieder erlernen. Der jüngste Patient des KOJ-Instituts war sieben Jahre alt, der älteste 103 Jahre. Und nicht jeder ist nach dem Training auf ein Hörgerät angewiesen: Unter den Nutzern waren auch Menschen, die eine Hörminderung im Anfangsstadium bemerkt hatten und noch gar kein Hörgerät benötigten – sie trainierten prophylaktisch mit einem speziellen Aufbautraining, um ihr Gehör zu stärken und so möglichst lange ohne Hörgeräte auszukommen. Dr. med. Unkelbach betont: «Entscheidend ist, das Training frühzeitig zu beginnen. Denn so unterschiedlich die Gründe für eine Hörminderung sind, so ähnlich sind die Folgen, wenn sie nicht behandelt wird: Überforderung, Müdigkeit, geistige Abwesenheit, Tinnitus und der Rückzug aus dem sozialen Leben.»

Mit dem KOJ®Lerncomputer und einem eigens entwickelten E-Learning-Programm können Sie Ihr Gehör bequem zu Hause trainieren. 30 Minuten, 30 Tage – und Sie werden besser verstehen.

Hörgeräte – Hochleistungstechnik, die richtig genutzt werden muss

Viele Betroffene werden vielleicht den Kopf schütteln, aber: Hörgeräte verbessern das Hören ganz entscheidend. Mit «Hören» ist hier der rein physikalische Vorgang gemeint. Die Hörminderung wird ausgeglichen. Doch damit gelangen zahlreiche akustische Informationen ins Bewusstsein, die für das Verstehen nicht nur unerheblich sind, sondern es sogar stören. «Lärm und Nebengeräusche prasseln auf die Betroffenen ein und überdecken alles andere», so Dr. med. Unkelbach. Deshalb ist es notwendig, das Hörverstehen mit den Hörgeräten zusammen zu trainieren. Nur so kann deren Potenzial ausgeschöpft werden. Das Gehirn lernt im Rahmen der Gehörtherapie wieder, die Hörfilter richtig zu gebrauchen. Während der einzelnen Sitzungen zeichnet der Lerncomputer wichtige Daten auf, damit das Hörgerät oder Implantat später optimal auf den Nutzer eingestellt werden kann.

Lebensqualität zurückerobern

Mit einer Hörminderung geht ein Stück Lebensqualität verloren. Und leider ist die Investition in eine Hörgeräte-Versorung allein häufig nicht ausreichend, diese Lebensqualität zurückzugewinnen. Doch die Hörminderung kann mit einer Kombination aus Technik und Gehörtherapie kompensiert werden. So wie die Schwerhörigkeit sich über einen Zeitraum hinweg entwickelt hat, so braucht es seine Zeit, das Hörverstehen wieder zu aktivieren – doch es lohnt sich, denn am Ende der Therapie hat sich der Betroffene ein Stück Lebensqualität zurückerobert.

Zum Autor

Dr. med. Marc Unkelbach,
Facharzt für Ohrenheilkunde