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Fachbeitrag

Das neue Statussymbol Ausgeschlafensein

Von PD Dr. Arto Nirkko - KSM Klinik für Schlafmedizin · 2017

Immer mehr Menschen fällt es abends schwer abzuschalten und zu entspannen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen im Arbeitsalltag. Grund genug, den Schlaf als essenzielle Quelle der Erholung wieder mehr wertzuschätzen.

Zahlreiche Studien belegen nun, worauf Schlafmediziner seit Langem aufmerksam machen. Laut DAK-Gesundheitsreport vom März 2017 leiden heute bis zu 80 Prozent der Berufstätigen im Alter von 35 bis 65 Jahren, hochgerechnet 34 Millionen Deutsche, unter mehr oder minder ausgeprägten Schlafproblemen. Das ist ein Anstieg um 66 Prozent seit 2010. Nach der Schweizerischen Gesundheitsbefragung des Bundesamtes für Statistik vom Jahr 2012 klagt innerhalb eines Jahres jeder Dritte beim Hausarzt über Schlafprobleme. Eine erneute Schweizer Befragung findet aktuell in diesem Jahr statt.

Wie hängen Stress und Schlaf zusammen?

Grundsätzlich ist man bei gutem Schlaf am Tag auch gut erholt und leistungsfähig. Sich regelmässig dem Tageslicht aussetzen und körperlich aktiv sein fördern einen gesunden Schlaf. Das Problem: Heutzutage finden immer mehr Tätigkeiten in Büros unter Kunstlicht statt, und da viele mit dem Auto oder dem ÖV weite Wege zur Arbeit fahren, kommen sie auch nicht dazu, Sport zu treiben. Weil ihnen die körperliche Beweglichkeit fehlt, sind sie häufig abends innerlich angespannt und können nicht abschalten. Für eine gute Schlafhygiene ist es wichtig, sich «geistige Grenzen» zu setzen und keine Arbeit mit nach Hause zu nehmen. Bei erhöhtem Stress kann es zu Schlafstörungen kommen, wodurch man wiederum am Tag beeinträchtigt sein kann. Ein gesunder und ausreichend langer Schlaf ist für vielerlei Erholungsfunktionen verantwortlich und gerade für den Arbeitsalltag unabdingbar für Erholung und Leistung. Wer an seine Karriere denkt, sollte deshalb auch die Ressource Schlaf nicht vernachlässigen. Die KSM Gesundheitsförderung bietet über den Klinikbetrieb hinaus Seminare und Workshops rund um das Thema «Die Ressource Schlaf besser nutzen» an.

Ist Schnarchen auch eine Schlafstörung?

Schnarchen ist für den Partner oft störend, für die Gesundheit des Schnarchenden muss es jedoch nicht immer bedenklich sein. Anders verhält es sich, wenn es während dem Schlafen zu Atempausen, sogenannter Schlafapnoe, kommt. Leider ist diese oft schwer zu erkennen, da die am Tag auftretenden Symptome wie Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten oder Sekundenschlaf oft nicht mit der nächtlichen Störung in Verbindung gebracht werden, und sich der Schläfer an seine Atemaussetzer während des Schlafes naturgemäss nicht erinnern kann, zumal er tagsüber keinerlei Atembeschwerden hat. Die Beobachtungen des Partners können wichtige Hinweise für eine Diagnose liefern. Zur Vorbeugung empfehlen wir deshalb bei jeglichen suspekten Atemgeräuschen oder Atempausen im Schlaf eine frühzeitige Diagnostik, insbesondere bei zusätzlicher Tagesschläfrigkeit und Schlaflosigkeit oder Konzentrationsstörungen.

Schlafstörungen sind behandelbar

Eine erste Anlaufstelle kann der Hausarzt sein. Da Wirkung und Ursache einer Schlafstörung sehr individuell betrachtet werden müssen, bedarf es einer spezifischen und interdisziplinären Diagnose und Behandlung. Nicht selten stellt sich heraus, dass Patienten gleichzeitig an mehreren schlafstörenden Erkrankungen leiden. Die KSM Klinik für Schlafmedizin ist eine von den Krankenkassen anerkannte Spezialklinik und behandelt alle Arten von Schlafstörungen. Mit ihrem Hauptstandort in Bad Zurzach, dem Standort in Luzern und ab Herbst 2017 einem weiteren Standort am Flughafen Zürich gehört sie als eigenständige Tochterunternehmung zur RehaClinic Gruppe. Die chronische Schlaflosigkeit kann heute mit KSM SOMNET auch online therapiert werden.

Ausgeschlafensein mit der Online-Schlaftherapie

KSM SOMNET ist eine Online-Therapie für chronische Schlaflosigkeit, also Ein- und Durchschlafstörungen und frühzeitiges Erwachen. Der Fachbegriff dieser Schlafstörung lautet Insomnie. Begleitet von Schlafexperten der KSM Klinik für Schlafmedizin durchlaufen Patienten dabei während zwölf Wochen in zeitlich flexiblen Sessions ihre individuelle Schlaftherapie. KSM SOMNET wird seit Januar 2017 von allen Krankenkassen übernommen. Am Ende ihrer Behandlung berichten uns Patienten immer wieder, wie das Ausgeschlafensein nicht nur zu einem echten Gewinn, sondern gar zu ihrem neuen Statussymbol für eine gesunde Lebensqualität geworden ist. Wer gut schläft, ist leistungsfähig und kann aktiv am Leben teilnehmen.

Zum Autor

PD Dr. Arto Nirkko
Neurologe FMH & Schlafspezialist SGSSC

KSM Klinik für Schlafmedizin
Bad Zurzach · Luzern · Airport Zürich

T.: +41 (0)56 269 60 20
www.ksm.ch